Als Zauberkraut kannte man diese Pflanze schon im Altertum, und es ranken sich viele tragische Geschichten von unglücklicher Liebe und verwunschenen Menschen um sie. Gerade deshalb soll sie aber auch Erlösung und Schutz bieten. Die Wegwarte scheint zwar wie ein zartes Persönchen, aber ihr Durchhaltevermögen ist enorm.

Traditionell werden ihre anregenden und aufmunternden Wirkungen bei den verschiedensten Beschwerden und Zuständen angewendet - wie z.B. als Stimulans des Stoffwechsels, der Verdauung oder auch zur Beruhigung entwicklungsbedingter Hormonschwankungen.


Die zackigen Blätter der Wegwarte erinnern zwar an Löwenzahn, aber die Pflanze wird viel größer und wächst bis auf Augenhöhe. Dort werden am frühen Morgen einige Blüten gekappt. Sie fallen in eine gläserne Schale, wo sie mit kühlem Trinkwasser überspült werden. Für einige Stunden sind ihre himmelblau farbigen Blüten dem hochsommerlichen Sonnenlicht ausgesetzt. Es entsteht eine energiereiche Tinktur mit den aufgenommenen Schwingungen der eindrucksvollen Pflanze. In einem gläsernen Fläschchen wird mit unverdünnten reinem Geist zu je gleichen Hälften ausgemischt. Das Ergebnis ist eine stabile Mutteressenz, die mit einem eingeschliffenem Glaspfropfen verschlossen wird.