Spontan werden vorsichtig einige Blüten von der Pflanze entfernt und in eine gläserne Schale gegeben. Langsam kommt frisches Trinkwasser hinzu. Die Sonne schickt ihre Strahlen, und das ganze beruhigt und vereinigt sich. Nach etwa viereinhalb Stunden ergibt sich eine Tinktur, die die Energie und die Schwingungen der Gelben Gauklerblume in sich vereint hat. Ein Teil der Tinktur wird in eine gläserne Weithalsflasche gefüllt, und der Rest der Pflanze dankend zurück gegeben. Die Tinktur in der Flasche wird mit reinem Weizensprit aufgefüllt und zur Mutteressenz ausgemischt. Abgeschlossen mit eingeschliffenem Glasstöpsel ist sie bereit zum Einsatz.

Andere Experten erforschen an der Gauklerblume in genetischen Feldversuchen, was passiert beziehungsweise inwieweit Lebewesen verkümmern, wenn sie kaum neues Erbgut aufnehmen können und sich sozusagen nur unter einer Gruppe von nur wenigen Individuen fortpflanzen. Evolutionsbezogen ist hier gerade der Übergang von Wasser- zur Landpflanze für Wissenschaftler scheinbar besonders interessant. 2007 soll das Genom der Gauklerblume übrigens komplett aufgeschlüsselt worden sein.

Stimmt das nährstoffreiche feuchte Umfeld, dann kommt die Gelbe Gauklerblume ausgesprochen mutig mit kräftigem Wuchs voran, ist ein streighter Kapeike und ganz und gar kein Heiopei.